Q&A

Sie haben noch weitere Fragen zu Knowledge4Retail? Dann wenden Sie sich gerne an unseren Projektleiter Andreas Wulfes unter k4r@team-neusta.de.

Im Projekt Knowledge4Retail – kurz K4R genannt – haben sich Partner aus den Bereichen IT, Handel und Forschung zusammengetan, um den stationären Einzelhandels zu revolutionieren. Das gemeinsame Ziel: eine KI-Daten-Plattform aufzubauen, welche die digitale Welt mit dem stationären Handel verbindet – und das Ganze als Open-Source. Hierbei gilt es, eine Herausforderung zu meistern: Die K4R-Software kann nur auf Basis vieler, verschiedener Daten einen neuen Mehrwert bieten. In diesem Bereich sind Online-Shops dem stationären Handel um Längen voraus, denn für sie ist die Customer Journey weitaus transparenter. Aber auch in den Filialen gibt es die Bereitschaft von Kunden, persönliche Daten zu teilen, sofern damit ein persönlicher Mehrwert verbunden ist. Das beste Beispiel dafür sind Dienste wie Payback. Mithilfe der K4R-Software sollen Filialen zukünftig individuell auf die Kundenbedürfnisse ausgelegt und Lieferprozesse optimiert werden. So kann das stationäre Einkaufserlebnis langfristig mit dem Online-Handel mithalten.

Das übergeordnete Ziel des Konsortiums ist der Aufbau der offenen Plattform Knowledge4Retail (K4R), die als Kern sowohl für komplexe KI-Anwendungen der Planung als auch für Robotik-Anwendungen in der Handelsfiliale dient. Diese Open-Source-Plattform stellt als leistungsfähige Datenbasis „semantische digitale Zwillinge (semdZ)“ von Einzelhandelsfilialen als Grundlage für verschiedene KI- und Roboter-Anwendungen unterschiedlicher Anbieter bereit. Damit reduziert sie zum einen für Einzelhandelsunternehmen die Rüst- und Aufbauzeiten sowie Kostenbarrieren bei der Einführung von KI-Lösungen. Zum anderen sinken die Eintrittsbarrieren für KMU der IT-Branche, die sich auf einzelne KI-Anwendungen spezialisiert haben. Sie erhalten über die offenen Standards der Plattform einen leichten Zugang zur IT-Infrastruktur der Handelsunternehmen.

Das Konsortium von Knowledge4Retail besteht aus 13 Partnern verschiedener Branchen. Diese bringen die notwendige Expertise und Qualifikation aus den Bereichen Einzelhandel, KI-Algorithmen, Plattformökonomie und IT-Integration mit. Neben namhaften Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie großen Unternehmen werden relevante kleine und mittlere Unternehmen (KMU) eingebunden. Alle Konsortialpartner finden Sie in unserer Übersicht.

Der IT- und Softwaredienstleister team neusta fungiert bei K4R als Konsortialführer und zentraler Ansprechpartner für organisatorische Fragen, Aufgaben und externe Kontakte. Als Unternehmensverbund bringt team neusta Know-how in den Bereichen Beratung, Entwicklung und Umsetzung komplexer Software-, Mobile- und E-Commerce-Lösungen mit. Mehr Informationen zu team neusta finden Sie unter www.team-neusta.de.

Das Projektvolumen beträgt 13 Millionen Euro – davon wird ein Teil durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert und den anderen Teil steuern die Konsortialpartner selbst bei.

In der heutigen Zeit finden Einkaufserlebnisse immer öfter online statt, das wirkt sich nachteilig auf den Einzelhandel aus. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, muss der Einzelhandel die Verbindung zwischen analoger und digitaler Welt schaffen: Die Vorteile des Einzelhandels – das Kundenvertrauen und die Beratungskompetenz der Mitarbeiter – werden mit digitalen Services kombiniert. Hierfür bedarf es detaillierter und umfassender digitaler Modelle von Geschäften sowie Verkaufs- und Betriebsprozessen, die bislang noch nicht zur Verfügung stehen. An dieser Stelle setzt K4R an.

K4R ermöglicht Einzelhändlern den kostengünstigen Einsatz von KI- und Robotiktechnologien. Hierdurch werden Informationen zum tagesaktuellen Aufbau der Filiale sowie alle relevanten Daten zur Filiale, den Kunden und der Ware erhoben und gebündelt. Langfristig gesehen können so zeitintensive manuelle Prozesse, wie beispielsweise das Einräumen der Waren in der Filiale, durch intelligente Systeme unterstützt werden. Dies treibt die Digitalisierung stationärer Filialen voran und erhöht ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Aktuell gibt es vier Use Cases, die von Konsortialpartnern erarbeitet werden. Auf der Website finden Sie Projektberichte zur Intelligenten Intralogistik, zum optimalen Filialaufbau, zum Serviceroboter sowie zum Intelligenten Kühlschrank.

Der semantische digitale Zwilling ist das Kernstück von Knowledge4Retail und befindet sich zurzeit noch in der Entwicklung. Im Kontext von K4R bildet der semdZ alle handelsrelevanten physischen Realweltobjekte ab, die für die Use Cases und Fähigkeiten der Plattform relevant sind. Einfach erklärt: Er ist ein virtuelles, KI-basiertes Abbild einer Einzelhandelsfiliale. In der digitalen Filiale wird beispielsweise genau aufgezeigt, wie der Shop und das Lager aufgebaut sind, wo welches Produkt steht und wie das Kaufverhalten der Kunden aussieht. Das dient langfristig zur Analyse und Optimierung der Filiale sowie zur Erstellung möglicher Prognosen. Der semdZ soll Einzelhandelsunternehmern innerhalb der Open-Source-Plattform zur Verfügung stehen und die Anbindung an eigene Schnittstellen ermöglichen.
Dies ist nur eine kurze Zusammenfassung des komplexen Themas ,,semantischer digitaler Zwilling”. Für Fragen und Informationen zu weiteren technischen Details stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung.

Innovation

Innovationswettbewerb „Künstliche Intelligenz“

Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie auf der Grundlage eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie auf der Grundlage eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

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